Abkürzungsverzeichnis Wahlen in der Weimarer Republik 1918-1933


Erläuterung der benutzten Abkürzungen für die Angaben auf dieser Webseite zu den Wahlen in der Weimarer Republik 1918-1933

Hier nicht aufgeführte vollständige Namen von Parteien und Listen, vor allem im Rahmen der preußischen Provinziallandtagswahlen, werden in den Erläuterungen zu den Tabellen, in denen sie auftreten, erläutert.


Vollständige Namen der kandidierenden Parteien und Listen

AAP: Aufwertungs- und Aufbaupartei
AAP (a): Aufwertungs- und Aufbaupartei [Kreiswahlvorschlag, der an keinen Landeswahlvorschlag angeschlossen war]
AKPD: Alte Kommunistische Partei
ANH: Aktivistische Notgemeinschaft der Hypothekengläubiger usw.
ASPD: Alte Sozialdemokratische Partei Deutschlands
AWP: Aufwertungs- und Wiederaufbaupartei
BBB: Bayerischer Bauernbund
BGK: Beamtengruppe Kratofiel
BVP: Bayerische Volkspartei
CNB: Christlich-Nationaler Block
CNBL (a): Christlich-Nationale Bauern- und Landvolkpartei [Kreiswahlvorschläge der CNBL, die bei der preußischen Landtagswahl 1928 an den Lwv. Nr. 21 (CNMP) angeschlossen waren]
CNBL: Christlich-Nationale Bauern- und Landvolkpartei
CNMP: Christlich-Nationale Mittelstandspartei
CSP: Christlich-soziale Partei
CSRP: Christlich-Soziale Reichspartei
CSVD: Christlich-Sozialer Volksdienst (Evangelische Bewegung)
CSVGD: Christlichsoziale Volksgemeinschaft Deutschlands
CSVP: Christlich-soziale Volkspartei
CVD: Christlicher Volksdienst
CVoP: Christliche Volkspartei (nicht identisch mit der CVP, die 1919 kandidierte)
CVP: Christliche Volkspartei [Kandidatur des Z unter diesem Namen bei einigen Wahlen und in einigen Wahlkreisen bei Wahlen 1919]
DAAP: Deutsche Aufwertungs- und Aufbaupartei
DBP: Deutsche Bauernpartei
DDP: Deutsche Demokratische Partei
DEPwV: Deutsche Einheitspartei für wahre Volkswirtschaft, Idealistische Bewegung Deutschlands
DHGP: Deutsche Haus- und Grundbesitzerpartei
DHP: Deutsch-Hannoversche Partei
DKIG: Deutsche Kampfpartei gegen Inflation und falsche Geldpolitik
DLV: Deutsches Landvolk (Christlich-Nationale Bauern- und Landvolkpartei)
DNVP: Deutsch-Nationale Volkspartei
DRBG: Deutscher Reichsblock der Geschädigten
DRefP: Deutsche Reformpartei
DSP: Deutsch-Soziale Partei
DStP: Deutsche Staatspartei
DVFB: Deutschvölkische Freiheitsbewegung
DVFP: Deutschvölkische Freiheitspartei
DVG: Deutsche Volksgemeinschaft (Völkisch-revolutionäre Wirtschafts-Bewegung)
DVP: Deutsche Volkspartei
EVD: Evangelischer Volksdienst
EVG: Evangelische Volksgemeinschaft
EvVP: Evangelische Volkspartei
FlP: Fraktionslose Partei
FWB: Freiwirtschaftsbund
GHB: Großdeutsch-Hessischer Bund
GLS: Großdeutsche Liste Schmalix
HaB: Häußerbund
IGKIG: Interessengemeinschaft der Kleinrentner und Inflationsgeschädigten
KAB: Kampfgemeinschaft der Arbeiter und Bauern
KPD: Kommunistische Partei Deutschlands
KPO: Kommunistische Partei-Opposition
KVP: Konservative Volkspartei
LaKu: Landeskultur [1921 Kreiswahlvorschlag, der an den Lwv. DHP-SHLP angeschlossen waren]
LB: Landbund
LHuG: Landwirte, Haus- und Grundbesitzer
LHW: Liste der Händler und Wandergewerbetreibenden
LitVP: 1928 Litauische Volkspartei; 1929-1932 Preußisch-Litauische Volkspartei
LK: Linke Kommunisten
LKL: Linke Kommunisten (Leninbund)
MHNP: Mit Hindenburg für ein nationales Preußen
MhP: Menschheitspartei
MV: 1924 Masurische Vereinigung; 1928 Masurische Volkspartei
NBAB: Nationale Beamte, Angestellte und freie Berufe
NFDS: Nationale Front deutscher Stände, Junge Rechte
NFPD: Nationale Freiheitspartei Deutschlands
NMD: Nationale Minderheiten Deutschlands [auch Kreiswahlvorschläge, die an den Landeswahlvorschlag der Nationalen Minderheiten Deutschlands angeschlossen waren, bei der Wahl zum Preußischen Landtag 1921/22 Kreiswahlvorschläge, die and den Landeswahlvorschlag "Polnische Partei" angeschlossen waren]
NOVR: Nationale Opposition der vereinigten Reichsbankgläubiger und Markgeschädigten
NSDAP: Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei
NSFB: Nationalsozialistische Freiheitsbewegung
NSFP: Nationalsozialistische Freiheitspartei [bei der Landtagswahl in Preußen 1924: Nationalsozialistische Freiheitspartei (Nationalsozialistische Freiheitsbewegung, Vereinigte Völkische Liste)]
NSKA: Nationale Sammlung Karl Andres
OKVP: Oberschlesische Katholische Volkspartei
PEAB: Partei der Erwerbslosen für Arbeit und Brot
PKVP: Polnisch-Katholische Volkspartei
PL: Parteilose
PP: Polenpartei
PRM: Partei für Recht und Mieterschutz
PrM: Preußischer Mittelstand
PVMB: Partei für Volkswohlfahrt (Mieterschutz und Bodenrecht)
PVP: 1924-1929 Polnische Volkspartei; 1932 Polenliste
RefG: Reformgruppe
RHHG: Reichspartei für Handel, Handwerk und Gewerbe
RMS: Radikaler Mittelstand
RPD: Republikanische Partei Deutschlands
RSP: Radikalsoziale Partei
SAPD: Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands
SHLBD: Schleswig-Holsteinische Bauern- und Landarbeiter-Demokratie
SHLP: Schleswig-Holsteinische Landespartei
SKG: Sozialistische Kampfgemeinschaft
SLV: Sächsisches Landvolk
SozRP: Soziale Reformpartei
SPD: Sozialdemokratische Partei Deutschlands; 1924 bei einigen Wahlen Vereinigte SPD
SV: 1924-1928 Schleswigscher Verein; 1932 Schleswigsche und Friesische Heimat; 1933 Schleswigsche Heimat
ULKAU: Unpolitische Liste der Kriegsopfer, Arbeitsinvaliden und Unterstützungsempfänger (Volkswohlfahrtspartei)
USPD: Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands
VBIG: Volksblock der Inflationsgeschädigten (Allgemeine Volkspartei)
VKPD: Vereinigte Kommunistische Partei Deutschlands
VKV: Volkskonservative Vereinigung
VNB: Völkisch-nationaler Block
VNLP: Vereinigte Niedersächsische Landesparteien [1921 Kreiswahlvorschläge, die an den Lwv. DHP-SHLP angeschlossen waren]
VNRV: Volksnationale Reichsvereinigung
VRP (a): Volksrecht-Partei (Reichspartei für Volksrecht und Aufwertung, Reichsarbeitsgemeinschaft) [Kreiswahlvorschläge der VRP, die bei der preußischen Landtagswahl 1928 an den Landeswahlvorschlag der DDP angeschlossen waren]
VRP (b): Volksrecht-Partei (Reichspartei für Volksrecht und Aufwertung, Reichsarbeitsgemeinschaft) [Kreiswahlvorschlag der VRP, der bei der preußischen Landtagswahl 1928 an den Landeswahlvorschlag der DDP angeschlossen war, der dann fristgemäß zurückgezogen wurde, für den dies jedoch mit Blick auf das Wahlrecht der Seeleute nicht mehr möglich war]
VRP: Volksrecht-Partei (Reichspartei für Volksrecht und Aufwertung) [gebräuchliche Bezeichnung auch: Volksrechtspartei]
VSB: Völkisch-Sozialer Block
VSoz.: Volkssozialisten
VSPD: Vereinigte Sozialdemokratische Partei Deutschlands
VWEM: Volksrechts- und und Wirtschaftspartei des enteigneten Mittelstandes
WA: Wiederaufbau
WBWB: Württembergischer Bauern- und Weingärtnerbund
WP: Wirtschaftspartei des Deutschen Mittelstandes; ab 1925 Reichspartei des Deutschen Mittelstandes (Wirtschaftspartei) [gebräuchliche Bezeichnung auch: Wirtschaftspartei]
WVP: 1924-1928 Wendische Volkspartei; 1930 Serbska ludowa strona (Volkspartei der Lausitzer Serben)
Ww.: Wehrwolf
Z: Deutsche Zentrumspartei [regional abweichende Bezeichnungen finden sich in den Erläuterungen zu den jeweiligen Tabellen]


Bedeutung weiterer Abkürzungen bei den Angaben zur Verteilung der gültigen Stimmen

DL (Diverse Linke), Bauern, Bürger, DR (Diverse Rechte), Sonstige: siehe die Erläuterungen zur Darstellung des Parteiensystem auf dieser Webseite hier. EZB: Einzelbewerber
FL: Fraktionslos
Kand.: Kandidatur von [Name]
PL: Parteilos
Unbest.: Unbestimmt
WGR: Wählergruppe
Zersp.: Zersplittert


Bedeutung der Abkürzungen bei den Angaben zur Wahlteilnahme

Berechtigt: Gesamtzahl aller bei der Wahl aktiv Wahlberechtigten
Berechtigt %: Anteil der aktiv Wahlberechtigten an der Bevölkerung in Prozent
Wähler %: Anteil der Abgegebenen Stimmen an der Bevölkerung in Prozent
Abgegeben: Gesamtzahl aller bei der Wahl abgegebenen gültigen und ungültigen Stimmen aller aktiv Wahlberechtigten
WBT: Wahlbeteiligung (Anteil aller Abgegebenen Stimmen an den aktiv Wahlberechtigten in Prozent)
Gültig: Gesamtzahl aller gültig abgegebenen Stimmen
Ungültig: Gesamtzahl aller ungültigen abgegebenen Stimmen
Ungültig %: Anteil der Ungültigen Stimmen an den Abgegebenen Stimmen in Prozent
Bevölkerung/Stichtag Bevölkerung: Bevölkerungszahl im betrachteten Gebiet zum Zeitpunkt des angegebenen Stichtags


Bedeutung sonstiger Abkürzungen innerhalb der Tabellen

"-": nicht kandidiert
"0": keine Stimmen oder kein Mandat
".": keine Angaben verfügbar
S.: Seite
s.: Siehe


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Zuletzt aktualisiert: 03.01.2011
Valentin Schröder
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