Plenarsitzungen
Wahlen in Deutschland

Zu den Ergebnissen

Norddeutscher Bund und
Deutsches Kaiserreich 1867-1918


Weimarer Republik 1918-1933

Deutschland seit 1945


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Neueste Aktualisierungen

14.7.2010
Die Zusammensetzung des Bundesrates seit dem 14.7.2010


1.7.2010
Die Wahl des Bundespräsidenten durch die 14. Bundesversammlung am 30. Juni 2010
und
Die Zusammensetzung der 14. Bundesversammlung am 30. Juni 2010
sowie
Die Zusammensetzung der Bundesversammlungen seit 1949


10.5.2010
Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen am 9.5.2010 im Vergleich zur Wahl 2005
und
Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen seit 1945

Die demokratische Methode ist diejenige Ordnung der
Institutionen zur Erreichung politischer Entscheidungen,
bei welcher einzelne die Entscheidungsbefugnis vermittels
eines Konkurrenzkampfs um die Stimmen des Volkes erwerben.


Joseph Schumpeter: Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie. New York 1942.



Anliegen und Inhalt dieser Seite


Politische Wahlen und parlamentarische Organe sind zentrale Elemente der Demokratie in Deutschland. Informationen über ihre Zusammensetzung sind darum fundamental für jedes Verständnis des politischen Systems der Bundesrepublik. In diesem Sinne dokumentiert Wahlen-in-Deutschland.de die Ergebnisse politischer Wahlen und die Zusammensetzung parlamentarischer Gremien in Deutschland seit 1867.

Erfasst sind zum einen die Ergebnisse der Wahlen zu den Landtagen, zum Bundestag und zum Europäischen Parlament seit 1945 und zu den entsprechenden Parlamenten in der Zeit vor 1945.

Zum anderen werden die Wahlen zu Ämtern und Abstimmungen dargestellt, die für das politische System Deutschlands besonders wichtig sind oder waren, zum Beispiel die Wahlen der Bundeskanzler und die Volksbegehren in der Weimarer Republik.

Zusätzlich enthalten sind Angaben über die Zusammensetzung von solchen Organen oder Gremien, die zwar nicht selbst direkt gewählt sind, die aber an der Gesetzgebung des Bundes unmittelbar beteiligt sind oder waren. Das betrifft zum Beispiel den Bundesrat und dessen Zusammensetzung nach Regierungsparteien der Landesregierungen seit 1949.


Aufbau dieser Seite und Struktur der Darstellung


Die Ergebnisse werden in der Regel für die einzelnen Bundesländer und für die Bundesebene dokumentiert. Gelegentlich, insbesondere für die Zeit vor 1945, werden außerdem die Ergebnisse für kleinere politische Einheiten angegeben. Das betrifft zum Beispiel die Angaben über Wahlergebnisse in Preußen.

In dem dokumentierten Zeitraum hat sich die Struktur des politischen Systems in Deutschland häufig geändert.

Das betrifft zunächst die rechtlichen Bedingungen, unter denen die betrachteten Wahlen stattfanden. Neben starken Änderungen im Wahlrecht sind das die unterschiedlichen Verfassungsordnungen. Verbunden damit gibt es große Unterschiede bezogen auf die einzelnen Organe, über deren Zusammensetzung die jeweiligen Wahlen entschieden. Manche von ihnen existierten nur für einen Teil des dokumentieren Zeitraums. Das betrifft zum Beispiel den Preußischen Staatsrat. Oder ihre Aufgaben und das betreffende Wahlverfahren änderten sich. Das betrifft etwa das Amt des Bundespräsidenten im Vergleich zum Amt des Reichspräsidenten vor 1945. Auch die territoriale Gestalt Deutschlands und der heutigen Bundesländer hat sich seit 1867 wiederholt verändert. Um einer möglichst übersichtlichen Darstellung willen werden die Ergebnisse daher getrennt nach den drei bedeutenderen Zeiträumen dargestellt, in denen in Deutschland je unterschiedliche pluralistische Verfassungsordnungen bestanden bzw. bestehen. Das sind die Zeit des Norddeutschen Bundes und des Kaiserreichs 1867-1918, die Zeit der Weimarer Republik 1918-1933 und die Zeit ab dem Ende des Zweiten Weltkriegs seit 1945.

Auch die Anzahl und Programmatik der kandidierenden Parteien und Personen hat sich in den vergangenen 150 Jahren gewandelt. Um den Zugang zu den dokumentierten Ergebnissen in dieser Hinsicht zu erleichtern, werden die Ergebnisse der einzelnen Kandidaturen tabellenartig den wichtigeren politischen Strömungen zugeordnet. Aufgrund der teils recht großen Anzahl der kandidierenden Parteien, Listen und Personen und der starken Fluktuation ihrer Beteiligung an den einzelnen Wahlen war es außerdem erforderlich, zahlreiche kleinere Parteien und Listen in der tabellarischen Darstellung zu Gruppen zusammenzufassen. In den Erläuterungen zu den jeweiligen Tabellen wird diese Zuordnung im einzelnen aufgeschlüsselt.


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