Erläuterungen

Erläuterung der innerhalb der Tabellen benutzten Abkürzungen

Vollständige Namen der auf dieser Seite genannten Parteien und Listen

Deutsches Kaiserreich 1871-1918

ADAV: Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein (auch genannt: Lassalleaner)
BBB: Bayerischer Bauernbund; bei den Reichstagswahlen und bei den Landtagswahlen in Bayern 1898, 1907: Bauernbund
BdL: Bund der Landwirte
BReP: Braunschweigische Rechtspartei
BRP: Bayerische Reichspartei
CS: Christlich-Sozial
DBB: Deutscher Bauernbund
DemV: Demokratische Vereinigung
DFP: Deutsch-Freisinnige Partei
DRP: Deutsche Reichs-Partei
DS: Deutsch-Sozial
DVP: Reichstag: 1871-1887 Volkspartei, 1890 Volkspartei und Demokraten, 1893 Süddeutsche Volkspartei, ab 1898 Deutsche Volkspartei; Bundesstaaten: siehe jeweilige Datei
FVg: Freisinnige Vereinigung
FVP: Fortschrittliche Volkspartei
FrVP: Freisinnige Volkspartei
HReP: Hessische Rechtspartei
HTB: Hessische und Thüringische Bauernpartei
LDAV: Lassallescher Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein (auch genannt: Richtung Gräfin Hatzfeld)
LV: Liberale Vereinigung
NL: Nationalliberale
LRP: Liberale Reichspartei
MReP: Mecklenburgische Rechtspartei
NatSoz: National-Sozial
PKas.: Partikularisten im Regierungsbezirk Kassel
PSac.: Sächsische Partikularisten
ReP: Rechtspartei
RP: Reformpartei; 1898, 1903 Deutsch-Soziale Reformpartei
SAPD: Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands
SDAP: Sozialdemokratische Arbeiterpartei (auch genannt: Eisenacher)
SPD: Sozialdemokratische Partei Deutschlands
SVP: Sächsische Volkspartei
WV: Wirtschaftliche Vereinigung

Weimarer Republik 1918-1933

Hier nicht aufgeführte vollständige Namen von Parteien und Listenverbindungen, vor allem im Rahmen der preußischen Provinziallandtagswahlen, sind unter den Tabellen, in denen sie auftreten, erläutert.

AAP: Aufwertungs- und Aufbaupartei
AAP (a): Aufwertungs- und Aufbaupartei [Kreiswahlvorschlag, der an keinen Landeswahlvorschlag angeschlossen war]
AKPD: Alte Kommunistische Partei
ANH: Aktivistische Notgemeinschaft der Hypothekengläubiger usw.
ASPD: Alte Sozialdemokratische Partei Deutschlands
AWP: Aufwertungs- und Wiederaufbaupartei
BBB: Bayerischer Bauernbund
BGK: Beamtengruppe Kratofiel
BVP: Bayerische Volkspartei
CNB: Christlich-Nationaler Block
CNBL (a): Christlich-Nationale Bauern- und Landvolkpartei [Kreiswahlvorschläge der CNBL, die bei der preußischen Landtagswahl 1928 an den Lwv. Nr. 21 (CNMP) angeschlossen waren]
CNBL: Christlich-Nationale Bauern- und Landvolkpartei
CNMP: Christlich-Nationale Mittelstandspartei
CSP: Christlich-soziale Partei
CSRP: Christlich-Soziale Reichspartei
CSVD: Christlich-Sozialer Volksdienst (Evangelische Bewegung)
CSVGD: Christlichsoziale Volksgemeinschaft Deutschlands
CSVP: Christlich-soziale Volkspartei
CVD: Christlicher Volksdienst
CVoP: Christliche Volkspartei (nicht identisch mit der CVP, die 1919 kandidierte)
CVP: Christliche Volkspartei [Kandidatur des Z unter diesem Namen bei einigen Wahlen und in einigen Wahlkreisen bei Wahlen 1919]
DAAP: Deutsche Aufwertungs- und Aufbaupartei
DBP: Deutsche Bauernpartei
DDP: Deutsche Demokratische Partei
DEPwV: Deutsche Einheitspartei für wahre Volkswirtschaft, Idealistische Bewegung Deutschlands
DHGP: Deutsche Haus- und Grundbesitzerpartei
DHP: Deutsch-Hannoversche Partei
DKIG: Deutsche Kampfpartei gegen Inflation und falsche Geldpolitik
DLV: Deutsches Landvolk (Christlich-Nationale Bauern- und Landvolkpartei)
DNVP: Deutsch-Nationale Volkspartei
DRBG: Deutscher Reichsblock der Geschädigten
DRefP: Deutsche Reformpartei
DSP: Deutsch-Soziale Partei
DStP: Deutsche Staatspartei
DVFB: Deutschvölkische Freiheitsbewegung
DVFP: Deutschvölkische Freiheitspartei
DVG: Deutsche Volksgemeinschaft (Völkisch-revolutionäre Wirtschafts-Bewegung)
DVP: Deutsche Volkspartei
EVD: Evangelischer Volksdienst
EVG: Evangelische Volksgemeinschaft
EvVP: Evangelische Volkspartei
FlP: Fraktionslose Partei
FWB: Freiwirtschaftsbund
GHB: Großdeutsch-Hessischer Bund
GLS: Großdeutsche Liste Schmalix
HaB: Häußerbund
IGKIG: Interessengemeinschaft der Kleinrentner und Inflationsgeschädigten
KAB: Kampfgemeinschaft der Arbeiter und Bauern
KPD: Kommunistische Partei Deutschlands
KPO: Kommunistische Partei-Opposition
KVP: Konservative Volkspartei
LaKu: Landeskultur [1921 Kreiswahlvorschlag, der an den Lwv. DHP-SHLP angeschlossen waren]
LB: Landbund
LHuG: Landwirte, Haus- und Grundbesitzer
LHW: Liste der Händler und Wandergewerbetreibenden
LitVP: 1928 Litauische Volkspartei; 1929-1932 Preußisch-Litauische Volkspartei
LK: Linke Kommunisten
LKL: Linke Kommunisten (Leninbund)
MHNP: Mit Hindenburg für ein nationales Preußen
MhP: Menschheitspartei
MV: 1924 Masurische Vereinigung; 1928 Masurische Volkspartei
NBAB: Nationale Beamte, Angestellte und freie Berufe
NFDS: Nationale Front deutscher Stände, Junge Rechte
NFPD: Nationale Freiheitspartei Deutschlands
NMD: Nationale Minderheiten Deutschlands [auch Kreiswahlvorschläge, die an den Landeswahlvorschlag der Nationalen Minderheiten Deutschlands angeschlossen waren, bei der Wahl zum Preußischen Landtag 1921/22 Kreiswahlvorschläge, die and den Landeswahlvorschlag "Polnische Partei" angeschlossen waren]
NOVR: Nationale Opposition der vereinigten Reichsbankgläubiger und Markgeschädigten
NSDAP: Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei
NSFB: Nationalsozialistische Freiheitsbewegung
NSFP: Nationalsozialistische Freiheitspartei [bei der Landtagswahl in Preußen 1924: Nationalsozialistische Freiheitspartei (Nationalsozialistische Freiheitsbewegung, Vereinigte Völkische Liste)]
NSKA: Nationale Sammlung Karl Andres
OKVP: Oberschlesische Katholische Volkspartei
PEAB: Partei der Erwerbslosen für Arbeit und Brot
PKVP: Polnisch-Katholische Volkspartei
PL: Parteilose
PP: Polenpartei
PRM: Partei für Recht und Mieterschutz
PrM: Preußischer Mittelstand
PVMB: Partei für Volkswohlfahrt (Mieterschutz und Bodenrecht)
PVP: 1924-1929 Polnische Volkspartei; 1932 Polenliste
RefG: Reformgruppe
RHHG: Reichspartei für Handel, Handwerk und Gewerbe
RMS: Radikaler Mittelstand
RPD: Republikanische Partei Deutschlands
RSP: Radikalsoziale Partei
SAPD: Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands
SHLBD: Schleswig-Holsteinische Bauern- und Landarbeiter-Demokratie
SHLP: Schleswig-Holsteinische Landespartei
SKG: Sozialistische Kampfgemeinschaft
SLV: Sächsisches Landvolk
SozRP: Soziale Reformpartei
SPD: Sozialdemokratische Partei Deutschlands; 1924 bei einigen Wahlen Vereinigte SPD
SV: 1924-1928 Schleswigscher Verein; 1932 Schleswigsche und Friesische Heimat; 1933 Schleswigsche Heimat
ULKAU: Unpolitische Liste der Kriegsopfer, Arbeitsinvaliden und Unterstützungsempfänger (Volkswohlfahrtspartei)
USPD: Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands
VBIG: Volksblock der Inflationsgeschädigten (Allgemeine Volkspartei)
VKPD: Vereinigte Kommunistische Partei Deutschlands
VKV: Volkskonservative Vereinigung
VNB: Völkisch-nationaler Block
VNLP: Vereinigte Niedersächsische Landesparteien [1921 Kreiswahlvorschläge, die an den Lwv. DHP-SHLP angeschlossen waren]
VNRV: Volksnationale Reichsvereinigung
VRP (a): Volksrecht-Partei (Reichspartei für Volksrecht und Aufwertung, Reichsarbeitsgemeinschaft) [Kreiswahlvorschläge der VRP, die bei der preußischen Landtagswahl 1928 an den Landeswahlvorschlag der DDP angeschlossen waren]
VRP (b): Volksrecht-Partei (Reichspartei für Volksrecht und Aufwertung, Reichsarbeitsgemeinschaft) [Kreiswahlvorschlag der VRP, der bei der preußischen Landtagswahl 1928 an den Landeswahlvorschlag der DDP angeschlossen war, der dann fristgemäß zurückgezogen wurde, für den dies jedoch mit Blick auf das Wahlrecht der Seeleute nicht mehr möglich war]
VRP: Volksrecht-Partei (Reichspartei für Volksrecht und Aufwertung) [gebräuchliche Bezeichnung auch: Volksrechtspartei]
VSB: Völkisch-Sozialer Block
VSoz.: Volkssozialisten
VSPD: Vereinigte Sozialdemokratische Partei Deutschlands
VWEM: Volksrechts- und und Wirtschaftspartei des enteigneten Mittelstandes
WA: Wiederaufbau
WBWB: Württembergischer Bauern- und Weingärtnerbund
WP: Wirtschaftspartei des Deutschen Mittelstandes; ab 1925 Reichspartei des Deutschen Mittelstandes (Wirtschaftspartei) [gebräuchliche Bezeichnung auch: Wirtschaftspartei]
WVP: 1924-1928 Wendische Volkspartei; 1930 Serbska ludowa strona (Volkspartei der Lausitzer Serben)
Ww.: Wehrwolf
Z: Zentrumspartei [regional abweichende Bezeichnungen]

Deutschland seit 1945

Hier nicht aufgeführte vollständige Namen von Parteien und Listenverbindungen werden in den Fußnoten zu den Tabellen, in denen sie auftreten, erläutert.

6.P: Die 6. Partei Jugend und Frauenliste
AB 2000: Partei der Alternativen Bürgerbewegung 2000 Deutschland
ABU: Augsburger Bürger-Union
ADF: Aktion Demokratischer Fortschritt
AGFG: Allianz für Gesundheit, Frieden und soziale Gerechtigkeit
APD: Autofahrer- und Bürgerinteressen Partei Deutschlands
APPD: Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands
ASD: Alle Sozialversicherten und Rentner Deutschlands (Rentnerpartei)
ASP: Automobile-Steuerzahler-Partei
Aufbruch: Aufbruch für Bürgerrechte, Freiheit und Gesundheit (Aufbruch)
AUK: Aktion Unabhängige Kandiaten
AVP: Aktion Vierte Partei
B.90/Grüne: Bündnis 90/Die Grünen; vor dem 15.5.1993 Die Grünen, soweit in den Erläuterungen zur jeweiligen Tabelle nicht anders angegeben
BaBB: Bamberger Bürgerbund
BdD: Bund der Deutschen
BdH: Block der Heimatvertriebenen
BDV: Bremer Demokratische Volkspartei
Bewusstsein: Neues Bewusstsein: die ganzheitlich-esoterische Partei Deutschlands
BfB: Bund freier Bürger - Offensive für Deutschland
BGD: Bund für Gesamtdeutschland
BHKP: Bayerische Heimat- und Königspartei
BP: Bayern-Partei
BRB: Bayerischer Rechtsblock (gemeinsame Liste von DG und Deutschem Bauern- und Mittelstandsbund bei der Landtagswahl in Bayern 1954)
BSA: Bund Sozialistischer Arbeiter, Deutsche Sektion der Vierten Internationale
BSP: Bayerische Staatspartei
BSPE: Europäische Volkspartei Bayern (Bayerische Staatspartei - Europapartei)
BüBl: Bürger-Block e.V.
Bündnis 90: gemeinsame Liste der ostdeutschen Bürgerrechtsgruppen "Neues Forum", "Initiative für Frieden und Menschenrechte" und "Demokratie Jetzt" bei der Volkskammerwahl 1990 und dieser Gruppen, des "Unabhängigen Frauenverbandes" und der "Vereinigten Linken" für die Bundestagswahl 1990 unter der Bezeichnung "Bündnis 90/Grüne - BürgerInnenbewegung" und für einige weitere Wahlen zwischen 1990 und 1993; 1993 vereinigt mit Die Grünen zu Bündnis 90/Die Grünen
BüPa: Bürgerpartei
Bürger: Die Mündigen Bürger
BüSo: Bürgerrechtsbewegung Solidarität; Kandidatur unter der Kurzbezeichnung "BüSo" seit 18.6.1995
BWK: Bund Westdeutscher Kommunisten
C2000: Chance 2000
CBV: Christliche Bayerische Volkspartei (Bayerische Patriotenbewegung)
CDU: Christlich-Demokratische Union Deutschlands
CM: Christliche Mitte - Für ein Deutschland nach Gottes Geboten
CSU: Christlich-Soziale Union in Bayern e.V.
CVP: Christliche Volkspartei
DB: Deutscher Block
DDD: Bund der Deutschen Demokraten; vor 2.12.1990 Die Deutschen Demokraten
DDU: Deutsche Demokratische Union
De: Deutschland Ab jetzt - Bündnis für Deutschland; bis 2007 Kandidatur unter dem Namen "Ab jetzt ... Bündnis für Deutschland Liste: Gegen Zuwanderung ins "Soziale Netz"; ab 2007 Kandidatur unter der Bezeichnung: Ab jetzt... Bündnis für Deutschland Partei für Demokratie durch Volksabstimmung
DeutVP: Deutsche Volkspartei (Kandidatur bei den Bundestagswahlen 1969 in Nordrhein-Westfalen)
DFU: Deutsche Friedensunion
DFWG: Deutsche Friedens-Wahlgemeinschaft
DG: Deutsche Gemeinschaft
Die Linke.: Die Linke.
DKP: Deutsche Kommunistische Partei
DL: Demokratische Linke
DMP: Die MittelstandsPartei
DNS: Deutsch-Nationale Sammlung
DP: Deutsche Partei
DPart: Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI)
DPD: Demokratische Partei Deutschlands
DReP: Deutsche Rechtspartei
DRP: Deutsche Reichspartei
DSP: Deutsche Soziale Partei
DSU: Deutsche Soziale Union
DtKonsP: Deutsche Konservative Partei
DUAL: Die Unregierbaren - Autonome Liste
DVU: Deutsche Volksunion
EAP: Europäische Arbeiterpartei
EFP: Europäische Föderalistische Partei
EP: Europa Partei
EVD: Evangelischer Volksdienst
EZB VE: Einzelbewerber, deren Kennwort auf den Wahlzetteln die Forderung nach der vermehrten Einführung von Volksentscheiden beinhaltete
Familie: Deutsche Familienpartei e.V.; ab 1998 unter der Bezeichnung Familien-Partei Deutschlands
FAP: Freiheitliche Arbeiterpartei; 1991 durch Beschluss des Bundesinnenministers verboten
FBU: Freie Bürger Union
FDP/DPS: Freie Demokratische Partei/Demokratische Partei Saar (Landesverband Saarland der FDP)
FDP/DVP: Freie Demokratische Partei/Demokratische Volkspartei (Landesverband Baden-Württemberg der FDP)
FDP: Freie Demokratische Partei; bei den Landtagswahlen in Sachsen 1990-1999: Freie Demokratische Partei - Die Liberalen (Landesverband Sachsen der FDP)
Forum: Neues Forum
FPDe: Freiheitliche Partei Deutschlands
Franken: Landeswählergruppe der Franken (Freie Franken)
Frauen: Frauenpartei; ab 1995 Feministische Partei - Die Frauen
Frieden: Die Friedensliste
FrVP: Freiheitliche Volkspartei
FSU: 1950-1958 Frei-Soziale Union; 1958-1968 Freisoziale Union; 1968-1982 Freisoziale Union - Demokratische Mitte (FSU); 1982-2001 Freisoziale Union - Demokratische Mitte (FSU); ab 1.10.2001 Humanwirtschaftspartei (HumWP)
FU: Föderalistische Union
FVP: Freie Volkspartei
FW: Freie Wähler; bei den Landtagswahlen in Bayern ab 1998 Freie Wähler Bayern e.V.
GAL: Bündnis 90/Die Grünen - Grün-Alternative Liste (Landesverband Hamburg von Bündnis 90/Die Grünen)
GB/BHE: Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten; in den Bundesländern teils variierende Bezeichnungen, die in den Fußnoten zu den jeweiligen Tabellen gesondert erläutert werden
GDP: Gesamtdeutsche Partei; gemeinsame Liste von GB/BHE und DP
GE: Einzelbewerber, deren Kenntwort auf den Wahlzetteln die Forderung nach der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens beinhaltete
GIM: Gruppe Internationaler Marxisten
GPD: Gesamtdeutsche Partei
Graue: Die grauen Panther - Graue - Die Grauen
Grüne/Bündnis 90: Landesverband Brandenburg von Bündnis 90/Die Grünen
Grüne/Saar: Landesverband Saarland von Bündnis 90/Die Grünen
GVP: Gesamtdeutsche Volkspartei
HuPa: Humanistische Partei
HumanWP: Humanwirtschaftspartei (>FSU)
IWP: Internationale Weltfriedenspartei
KB: Kommunistischer Bund
KBW: Kommunistischer Bund Westdeutschlands
KPD:1945-1956: Kommunistische Partei Deutschlands, 1956 durch Urteil des Bundesverfassungsgerichts verboten; 1970-1985 Kommunistische Partei Deutschlands (Maoisten); ab 1990: Kommunistische Partei Deutschland
KPD-ML: Kommunistische Partei Deutschlands - Marxisten-Leninisten
LD: Liberale Demokraten
Liga: Christliche Liga - Die Partei für das Leben
MüBü: Mündige Bürger - Wählergemeinschaft mündiger Bürger; ab 17.6.1989 Die Mündigen Bürger
MUT: >TS
NBMB: Niederbayerischer Bauern- und Mittelstandsbund
NG: Naturgesetz Partei - Aufbruch zu neuem Bewusstsein
Nichtwähler: Partei der Nichtwähler
NPD: Nationaldemokratische Partei Deutschlands
ÖDP: Ökologisch-Demokratische Partei; bei der Landtagswahl in Bayern 2008: Ökologisch-Demokratische Partei/Bündnis für Familien
ÖkoLi: Ökologische Linke
Öko-Union: Deutsche Solidarität - Union für Umwelt- und Lebensschutz
PASS: Partei der Arbeitslosen und Sozial Schwachen
Patrioten: Patrioten für Deutschland; Name am 22.11.1992 geändert in >BüSo
PBC: Partei Bibeltreuer Christen
PDD: Partei Deutscher Demokraten
PdgD: Partei der guten Deutschen
PDS: Partei des Demokratischen Sozialismus; 1990: wenn nicht anders angegeben PDS/Linke Liste; Juli 2005-März 2007: Kandidatur als "Die Linkspartei.PDS - Die Linke" bei der Bundestagswahl (mit variierenden Bezeichnungen einer Landeslisten) und einigen Landtagswahlen
PEAD: Für das Europa der Arbeitnehmer/innen und der Demokratie (1989); Plattform Europa der ArbeitnehmerInnen und der Demokratie (1994)
PfW: Parteifreie Wählerschaft
Piraten: Piratenpartei Deutschland
POP: Pogo-Partei - Die Pogo-Anarchisten
PRG: Partei für RentenGerechtigkeit und Familie
Pro DM: 1998-2001 Initiative Pro DM - Die neue liberale Partei; vor der Bürgerschaftswahl in Hamburg 2001 umbenannt in "Pro Deutsche Mitte - Initiative Pro D-Mark; bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg 2004 Kandidatur als unter dem Kennwort "Pro DM/Schill" unter der Bezeichnung "Pro Deutsche Mitte"
PSG: Partei für Soziale Gleichheit, Sektion der Vierten Internationale
Regenbogen: Regenbogen - Für eine neue Linke
REP: Die Republikaner
RRP: Rentnerinnen und Rentner Partei
RSF: Radikal-Soziale Freiheitspartei
RWVP: Rheinisch-Westfälische Volkspartei
SAG: Soziale Alternative für Gerechtigkeit
SAV: Sozialistische Alternative
Schill: Partei Rechtsstaatlicher Offensive
Solidarität: Bürgerrechtsbewegung Solidarität
SpAD: Spartakist - Arbeiterpartei Deutschlands Sektion der Internationalen Kommunistischen Liga (Vierte Internationale)
SPD: Sozialdemokratische Partei Deutschlands
SRP: Sozialistische Reichspartei; 1952 durch Urteil des Bundesverfassungsgerichts verboten
SSW: Südschleswigscher Wählerverband
Statt: Statt-Partei - Die Unabhängigen
TS: Mensch Umwelt Tierschutz - Die Tierschutzpartei
UAP: Unabhängige Arbeiterpartei - Deutsche Sozialisten
UD69: Unabhängige Demokraten 69
UDM: Deutscher Mittelstand (Union Deutscher Mittelstandsparteien)
UK: Unabhängige Kandidaten
UKand: Unabhängige Kandidaten …für Direkte Demokratie + bürgernahe Lösungen
USD: Unabhängige Soziale Demokraten
V: Volksfront gegen Reaktion, Faschismus und Krieg
VAA: Vereinigung der Arbeitskreise für Arbeitnehmerpolitik und Demokratie
Violette: Alternative spirituelle Politik im neuen Zeitalter - Die Violetten; ab 2008 unter der Bezeichnung: Die Violetten - Für spirituelle Politik
Volksabstimmung: siehe "De"
VL: Vereinigte Linke
VU: Vaterländische Union
VWPE: Vereinigung wirtschaftlich und politisch Entrechteter
WASG: Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit
WAV: Wirtschaftliche Aufbauvereinigung
Weiße: Die Weissen - Demokratische Alternative
WG Frieden: Wählergruppe Frieden
WKHE: Wahlblock der Kriegsgeschädigten - Heimatvertriebenen - Entrechteten
WWP: Willi-Weise-Projekt
Z: Deutsche Zentrumspartei

Vollständige Namen politischer Gruppen in der DDR

AJL: Alternative Jugendliste
AVL: Aktionsbündnis Vereinigte Linke - Die Nelken
BFD: Bund Freier Demokraten
BSA: Bund Sozialistischer Arbeiter - Deutsche Sektion der 4. Internationale
Bündnis 90: Bündnis 90 - Neues Forum - Demokratie Jetzt - Initiative für Frieden und Menschenrechte
CDU: Christlich-Demokratische Union Deutschlands
Christl. Liga: Christliche Liga
DA: Demokratischer Aufbruch - sozial und ökologisch
DBD: Demokratische Bauernpartei Deutschlands
DBU: Deutsche Biertrinker Union
DFD: Demokratischer Frauenbund Deutschlands
DFP: Deutsche Forumpartei
DJ: Demokratie Jetzt
DJP: Deutsche Jugendpartei
DSU: Deutsche Soziale Union
EFP: Europäische Föderalistische Partei - Europa-Union der DDR
Einheit jetzt: Einheit jetzt
FA: Frauenausschüsse
FDGB: Freier Deutscher Gewerkschaftsbund
FDJ: Freie Deutsche Jugend
FDP: Freie Demokratische Partei in der DDR - Die Liberalen
Gen.: Genossenschaften
GL: Grüne Liga
GP: Grüne Partei
Grüne-UFV: Grüne Partei und Unabhängiger Frauenverband
HaK: Handwerkskammer
IFM: Initiative für Frieden und Menschrechte
IHK: Industrie- und Handelskammern
KB: Kulturbund
KG: Konsumgenossenschaften
LDPD: Liberaldemokratische Partei Deutschlands
Liberale: Bund Freier Demokraten - DFP - LDP - F.D.P. - Die Liberalen
MJV: Marxistische Jugendvereinigung - Junge Linke
NDPD: Nationaldemokratische Partei Deutschlands
NF: Neues Forum
SDP: Sozialdemokratische Partei
SED: Sozialistische Einheitspartei Deutschlands; 8.12.1989-25.2.1990 SED-PDS; danach PDS
SpAD: Spartakist-Arbeiterpartei Deutschlands
UFV: Unabhängiger Frauenverband
USPD: Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands
UVP: Unabhängige Volkspartei
VAA: Vereinigung der Arbeitskreise für Arbeitnehmerpolitik und Demokratie
VdgB: Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe
VL: Vereinigte Linke
VVN: Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes

Bedeutung weiterer Abkürzungen

Bürger: Im Tabellenfach "Bürger" wurden die Listen und Parteien zusammengefasst, die programmatisch in der Mitte des politischen Spektrums verankert sind und die nicht kontinuierlich bei Wahlen kandidierten oder die trotz häufiger Wahlteilnahme keine Mandate in den betrachteten Parlamenten. Vorwiegend handelt es sich dabei um Freie Wählervereinigungen, Listen mit nur einem oder nur einem die Programmatik der Liste bestimmenden Anliegen (etwa im Fall der Initiative Pro DM die Beibehaltung der Deutschen Mark anstelle des Euro), Parteien ethnischer Minderheiten (insbesondere den SSW). Die Ergebnisse der einzelnen Listen und Parteien bei den jeweiligen Wahlen sind in den Anmerkungen zu den Tabellen enthalten.
DL: Im Tabellenfache "Diverse Linke" wurden die Listen und Parteien zusammengefasst, die programmatisch im linksliberalen, und linksgerichteten Teil des politischen Spektrums verankert sind und die nicht kontinuierlich bei Wahlen kandidierten oder die trotz häufiger Wahlteilnahme keine Mandate in den betrachteten Parlamenten erzielten. Mit der Aufnahme in dieses Tabellenfach wurde keine Bewertung hinsichtlich einer eventuellen Verfassungsfeindlichkeit dieser Listen und Parteien getroffen oder beabsichtigt. Die Ergebnisse der einzelnen Listen und Parteien bei den jeweiligen Wahlen sind in den Anmerkungen zu den Tabellen enthalten.
DR: Im Tabellenfach "Diverse Rechte" wurden die Listen und Parteien zusammengefasst, die programmatisch im bürgerlich-konservativen und rechtsgerichteten Teil des politischen Spektrums verankert sind und die nicht kontinuierlich bei Wahlen kandidierten oder die trotz häufiger Wahlteilnahme keine Mandate in den betrachteten Parlamenten erzielten. Mit der Aufnahme in dieses Tabellenfach wurde keine Bewertung hinsichtlich einer eventuellen Verfassungsfeindlichkeit dieser Listen und Parteien getroffen oder beabsichtigt. Die Ergebnisse der einzelnen Listen und Parteien bei den jeweiligen Wahlen sind in den Anmerkungen zu den Tabellen enthalten.
EZB: Einzelbewerber
FL: Fraktionslos
Kand.: Kandidatur von [Name]
PL: Parteilos
S.: Seite
Sonstige: Im Tabellenfach "Sonstige" wurden die Listen und Parteien zusammengefasst, die programmatisch nicht zugeordnet werden konnten und die nicht kontinuierlich bei Wahlen kandidierten oder die trotz häufiger Wahlteilnahme keine Mandate in den betrachteten Parlamenten erzielten. Die Ergebnisse der einzelnen Listen und Parteien bei den jeweiligen Wahlen sind in den Anmerkungen zu den Tabellen enthalten.
Unbest.: Unbestimmt
WGR: Wählergruppe
Zersp.: Zersplittert

Berechtigt: Gesamtzahl aller bei der Wahl aktiv Wahlberechtigten
Berechtigt %: Anteil der aktiv Wahlberechtigten an der Bevölkerung in Prozent
Wähler %: Anteil der Abgegebenen Stimmen an der Bevölkerung in Prozent
Abgegeben: Gesamtzahl aller bei der Wahl abgegebenen gültigen und ungültigen Stimmen aller aktiv Wahlberechtigten
WBT: Wahlbeteiligung (Anteil aller Abgegebenen Stimmen an den aktiv Wahlberechtigten in Prozent)
Gültig: Gesamtzahl aller gültig abgegebenen Stimmen
Ungültig: Gesamtzahl aller ungültigen abgegebenen Stimmen
Ungültig %: Anteil der Ungültigen Stimmen an den Abgegebenen Stimmen in Prozent

"-": nicht kandidiert
"0": keine Stimmen oder kein Mandat
".": keine Angaben verfügbar

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Zuletzt aktualisiert: 16.10.2009
Valentin Schröder