Abkürzungsverzeichnis Wahlen in Deutschland seit 1945

Vollständige Bezeichnungen der kandidierenden Parteien und Listen

In dieser Übersicht werden nur die Abkürzungen von Wahlvorschlägen erläutert, die bei mindestens zwei Landtags- Bundestags- oder Europawahlen antraten. Die vollständigen Namen aller anderen Wahlvorschläge finden sich in den Erläuterungen zu den einzelnen Tabellen. Regional abweichende Bezeichnungen werden ebenfalls dort dokumentiert.

6.P: Die 6. Partei Jugend und Frauenliste
50Plus: 50 Plus - Bürger- und Wählerinitiative für Brandenburg (50 Plus)
AB 2000: Partei der Alternativen Bürgerbewegung 2000 Deutschland
ADF: Aktion Demokratischer Fortschritt
ADM: Allianz der Mitte; 5.6.2004 Gründung; 14.1.2012 Fusion mit der Deutschen Konservativen Partei (DeKP)
AfD: Alternative für Deutschland
AGFG: Allianz für Gesundheit, Frieden und soziale Gerechtigkeit
AL: Alternative Liste
APD: Autofahrer- und Bürgerinteressen Partei Deutschlands; 10.10.1998 Gründung als "Autofahrerpartei Deutschlands" (AFD); 5.12.1992 Umbenennung in APD
APaD: Arbeiter-innen Partei Deutschland APPD: Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands
ASD: Alle Sozialversicherten und Rentner Deutschlands (Rentnerpartei), Kandidatur bei den Landtagswahlen in Bremen 1983 (als "Arbeits-Solidargemeinschaft der Rentner, Angestellten und Arbeiter - Rentnerpartei Deutschlands") und 1987 und bei der Bundestagswahl 1987
ASP: Automobile-Steuerzahler-Partei
Aufbruch: Aufbruch für Bürgerrechte, Freiheit und Gesundheit (Aufbruch)
AUD: Aktionsgemeinschaft Unanbhängiger Deutscher
AUF: Partei für Arbeit, Umwelt und Familie: Christen für Deutschland; 26.1.2008 durch ehem. Mitglieder von ÖDP, PBC und Z
AUK: Aktion Unabhängige Kandiaten
AVP: Aktion Vierte Partei
B.90/Grüne: Bündnis 90/Die Grünen; 1978-1979 Kandidatur einzelner ökologischer Listen bei Landtagswahlen (s.a. AL, GAL, GAZ, GLH, GLU, GLSH); 10.6.1979 Kandidatur der Wählervereinigung "Sonstige Politische Vereinigung Die Grünen" bei der Wahl zum Europäischen Parlament; 30.9.1979 Gründung des ersten Landesverbandes "Die Grünen" in Baden-Württemberg und danach weiterer Landesverbände; 12.1.1980 Gründung als Partei unter dem Namen "Die Grünen" durch Mitglieder dieser Parteien und Wählervereinigungen; 15.5.1993 Fusion mit Bündnis 90 zu B.90/Grüne; Benennung variiert über Länder, s. Erläuterungen zur jeweiligen Wahl
B21/RRP: Bündnis 21/RRP; ab 15.9.2012 Nachfolgepartei der >RRP
BB: Bürgerbund Berlin
BdD: Bund der Deutschen
BdH: Block der Heimatvertriebenen
BDV: Bremer Demokratische Volkspartei; bei der Bundestagswahl 1949 als "Bremer Demokratische Volkspartei Landesverband Bremen der FDP Deutschlands"; zum 11.11.1951 umbenannt in >FDP
BergP: die Bergpartei; 18.7.2005 Gründung; 1.4.2011 Fusion mit "ÜberPartei Deutschlands" zu "Bergpartei, die ÜberPartei"
Bewusstsein: Neues Bewusstsein: die ganzheitlich-esoterische Partei Deutschlands
BfB: Bund freier Bürger - Offensive für Deutschland, Die Freiheitlichen
BGD: Bund für Gesamtdeutschland
BGL: Bremer Grüne Liste
BHE: Block der Heimatvertriebenen und Entrechteten, s. auch GB/BHE
BHKP: Bayerische Heimat- und Königspartei
BIG: Bündnis für Innovation & Gerechtigkeit
BIW: Bürger in Wut
BP: Bayern-Partei
BRB: Bayerischer Rechtsblock (gemeinsame Liste von DG und Deutschem Bauern- und Mittelstandsbund bei der Landtagswahl in Bayern 1954)
BSA: Bund Sozialistischer Arbeiter, Deutsche Sektion der Vierten Internationale
BSP: Bayerische Staatspartei; bei der Bayerischen Landtagswahl 1970 Kandidatur unter der Bezeichnung "Europäische Volkspartei Bayern (Bayerische Staatspartei - Europapartei)"
BSPE: s. BSP
BüBl: Bürger-Block e.V.
Bündnis 90: Listenvereinigung der ostdeutschen Bürgerrechtsgruppen "Neues Forum" (NF), "Initiative für Frieden und Menschenrechte" (IFM) und "Demokratie Jetzt" (DJ) bei der Volkskammerwahl 1990 und dieser Gruppen, des "Unabhängigen Frauenverbandes" und der "Vereinigten Linken" für die Bundestagswahl 1990 unter der Bezeichnung "Bündnis 90/Grüne - BürgerInnenbewegung"; 21.9.1991 Gründung als Partei durch einen Teil der Landesverbände von NF, IFM und DJ; 14.5.1993 Fusion mit Die Grünen zur Partei Bündnis 90/Die Grünen
BüPa: Bürgerpartei
BüSo: Bürgerrechtsbewegung Solidarität; ab 18.6.1995: Kandidatur unter der Kurzbezeichnung "BüSo"; s.a. EAP, Patrioten
BWK: Bund Westdeutscher Kommunisten
C2000: Chance 2000; s.a. EZB Chance
CBV: Christliche Bayerische Volkspartei (Bayerische Patriotenbewegung)
CDU: Christlich-Demokratische Union Deutschlands
CM: Christliche Mitte - Für ein Deutschland nach Gottes Geboten; 27.8.1988 Gründung durch ehem. Mitglieder des Z
CSU: Christlich-Soziale Union in Bayern e.V.
CoVP: Christliche Volkspartei
CPD: Christliche Partei Deutschlands; 17.5.1995 Gründung; 8.11.2002 Auflösung, Übertritt zahlreicher Mitglieder zum Z; s.a. Liga
CVP: Christliche Volkspartei des Saarlandes
DB: Deutscher Block
DBU: Deutsche Biertrinkerunion
DDD: Die Deutschen Demokraten; bei den Wahlen ab 2.12.1990: Bund der Deutschen Demokraten
DDU: Deutsche Demokratische Union; ab 5.3.1961 Landesverband Saarland der >DFU
De: Deutschland Ab jetzt - Bündnis für Deutschland; bis 2007 Kandidatur unter dem Namen "Ab jetzt ... Bündnis für Deutschland Liste: Gegen Zuwanderung ins "Soziale Netz"; ab 2007 Kandidatur unter der Bezeichnung: Ab jetzt... Bündnis für Deutschland Partei für Demokratie durch Volksabstimmung
DeA: Demokratische Alternative für Umweltschutz, Steuerzahler und Arbeitsplätze; bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin-West 1989: Demokratische Allianz
DeDeP: Deutsche Demokratische Partei; 23.9.2004 Gründung; 3.4.2009 Fusion mit "Gerechte Mitte Deutschland" und "Strategiepartei" unter dem Namen der DeDeP, 31.3.2010 Beitritt der "Deutschen Zukunftspartei"
DeKP: Deutsche Konservative Partei; 19.10.2009 Gründung; 14.1.2012 Fusion mit der ADM unter dem Namen der DeKP
DemL: Demokratische Linke; Kandidatur nur bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 28.4.1968
DeLi: Demokratische Linke
DeutVP: Deutsche Volkspartei (Kandidatur bei den Bundestagswahlen 1969 in Nordrhein-Westfalen)
DFP: Deutsche Forumpartei
DFU: Deutsche Friedensunion
DFWG: Deutsche Friedens-Wahlgemeinschaft
DG: Deutsche Gemeinschaft
DHP: Deutsche Heimat Partei; ab 26.6.1998 Deutsche Heimat Partei... die National-Liberalen
Die Linke.: > Linke.
DKP: Deutsche Kommunistische Partei
DKP/KPD: Bündnis DKP/KPD
DLVH: Deutsche Liga für Volk und Heimat
DMP: Die MittelstandsPartei - Die bürgerliche Mitte
DNS: Dachverband der Nationalen Sammlung
DP: Deutsche Partei, im März 1946 als "Niedersächsische Landespartei" (NLP) gegründet, Namensänderung in "Deutsche Partei" am 4.7.1947; infolge der nur auf Bundesebene und in einigen Bundesländern erfolgreich vollzogenen Fusion mit dem >GB/BHE am 15.4.1961 zur >GDP Kandidatur in den 1960er Jahren teils als (Teil der) GDP, teils als DP
DP[a]: Deutsche Partei, 9.5.1993 Gründung, Oktober 2003 Fusion mit der >FDVP zu "Deutsche Partei - Die Freiheitlichen"; Herbst 2009 Rückbenennung in "Deutsche Partei"
DPart: Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI)
DPD: Demokratische Partei Deutschlands; 29.10.1995 Gründung; 10.12.2002 Herausnahme aus dem Verzeichnis der Daten politischer Vereinigung beim Bundeswahlleiter, Auflösung kurz zuvor
DPS: Demokratische Partei Saar
DReP: Deutsche Rechtspartei; auch Bezeichnung der Landesliste der >DReP/DtKonsP bei der Bundestagswahl 1949 in Niedersachsen
DRP: Deutsche Reichspartei
DSP: Deutsche Soziale Partei
DSeP: Deutsche Seniorenpartei, die Generationenverbindende
DSU: Deutsche Soziale Union
DtKonsP: Deutsche Konservative Partei; auch Bezeichnung der Landeslisten der >DReP/DtKonsP bei der Bundestagswahl 1949 in Hamburg und Schleswig-Holstein
DtKonsP/DReP: Deutsche Konservative Partei-Deutsche Rechts-Partei
DtLV: Deutsches Landvolk
DtVP: Deutsche Volkspartei (Kandidatur bei den Landtagswahlen 1958 in Hessen und 1959 in Niedersachsen)
DUAL: Die Unregierbaren - Autonome Liste
DVU: Deutsche Volksunion
EAP: Europäische Arbeiterpartei; 23.12.1974 Gründung; nach Gründung der >Patrioten keine Wahlteilnahme mehr
EDE: Europa - Demokratie - Esperanto
EFP: Europäische Föderalistische Partei
EP: Europa Partei
EVD: Europäische Volksbewegung Deutschlands
EZB Chance: Kandidaten, die bei der Bundestagswahl 1998 auf Initiative und mit Unterstützung der Partei >C2000 antraten ohne dieser Partei anzugehören, variierende Kennwörter in den einzelnen Wahlkreisen
EZB Edert: Eduard Edert (parteilos, unterstützt von CDU, FDP und DP), der sich im Bundestag der CDU/CSU-Fraktion anschloss
EZB Freudenberg: Richard Freudenberg (parteilos, unterstützt von der FDP), der sich im Bundestag der FDP-Fraktion anschloss
EZB GE: Einzelbewerber bei der Bundestagswahl 2009, deren Kennwort auf den Wahlzetteln die Forderung nach der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens beinhaltete
EZB KaWa: Einzelbewerber bei der Bundestagswahl 2009, deren Kennwort auf den Wahlzetteln "Kann Was" lautete
EZB VE: Einzelbewerber, deren Kennwort auf den Wahlzetteln die Forderung nach der vermehrten Einführung von Volksentscheiden beinhaltete
EZB VF: Einzelbewerber bei der Bundestagswahl 1949, die unter dem Kennwort "Unabhängiger" oder "bei keiner Partei" kandidierten und die insbesondere die Anliegen der Vertriebenen und Fliegergeschädigten vertraten
EZB WWP: Willi-Weise-Projekt; Kandidaten, deren Kennwort auf den Wahlzetteln bei der Bundestagswahl 2009 die Zugehörigkeit zu der Gruppe "Willi-Weise-Projekt" enthielt; es wurden nur diejenigen Kandidaten erfasst, zu denen durch dieses Kennwort die Zugehörigkeit zur dieser Wählergruppe deutlich wurde, weil für den Wähler nur so diese Zugehörigkeit erkennbar war. Daher wurden die EZB KaWa nicht zu den EZB WWP gerechnet
Familie: Deutsche Familienpartei e.V.; Juni 1998 umbenannt in "Familien-Partei Deutschlands"
FAP: Freiheitliche Arbeiterpartei; 1991 durch Beschluss des Bundesinnenministers verboten
FBI/FW: Freie Bürger-Initiative/Freie Wähler (Kandidaturen in Nordrhein-Westfalen, nicht identisch mit den dort teils ebenfalls kandidierenden >FW); Kandidatur als "Freie Bürgerinitiative" (FBI) bei der Wahl zum Europäischen Parlament 2009
FBU: Freie Bürger Union
FDP/DPS: Freie Demokratische Partei/Demokratische Partei Saar (Landesverband Saarland der FDP)
FDP/DVP: Freie Demokratische Partei/Demokratische Volkspartei (Landesverband Baden-Württemberg der FDP)
FDP: Freie Demokratische Partei; bei den Landtagswahlen in Sachsen 1990-1999: Freie Demokratische Partei - Die Liberalen (Landesverband Sachsen der FDP)
FDV: Freie Deutsche Volkspartei
FDVP: Freiheitliche Deutsche Volkspartei; 15.2.2000 Gründung u.a. durch Abgeordnete des Landtags von Sachsen-Anhalt, die aus der >DVU ausgetreten waren; Oktober 2003 Fusion mit der >DP[a]
Forum: Neues Forum
FPDe: Freiheitliche Partei Deutschlands
Franken: Landeswählergruppe der Franken (Freie Franken)
Frauen: Frauenpartei, die zuletzt am 2.12.1990 bei der Bundestagswahl kandidierte; ab 11.6.1995 die an diesem Tag gegründete "Feministische Partei - Die Frauen", mit der die Frauenpartei Anfang 1998 fusionierte
Freiheit: Die Freiheit - Bürgerrechtspartei für mehr Freiheit und Demokratie
Frieden: Die Friedensliste
FrUn: Freie Union
FrVP: Freiheitliche Volkspartei
FSU: 1950-1958 Frei-Soziale Union; 1958-1968 Freisoziale Union; 1968-1982 Freisoziale Union - Demokratische Mitte (FSU); 1982-2001 Freisoziale Union - Demokratische Mitte (FSU); ab 1.10.2001 Humanwirtschaftspartei (Humanwirtschaft)
FU: Föderalistische Union
FVP: Freie Volkspartei
FW: Freie Wähler; bei den Landtagswahlen in Bayern ab 1998 Freie Wähler Bayern e.V.; seit 24.1.2009 als Bundesvereinigung Partei mit Landesverbänden unter den Bezeichnungen "Freie Wähler [Bundesland]"
FWD: Freie Wähler Deutschland; hervorgegangen aus dem Landesverband Brandenburg der >FW, der im April 2009 aus dem Bundesverband "Freie Wähler Deutschland e.V." ausgeschlossen wurde, teils konkurrierende Kandidatur mit den Landesverbänden der >FW FWGR: Freie Wählergemeinschaft Rheinland-Pfalz e.V.; ab 2001 Landesverband Freier Wählergruppen Rheinland-Pfalz e.V.
FWH: Freie Wähler Hessen
FWGS: Freie Wähler Saarland
GAL: Bündnis 90/Die Grünen - Grün-Alternative Liste (Landesverband Hamburg von Bündnis 90/Die Grünen)
GAZ: Grüne Aktion Zukunft
GBD: Gerechtigkeitspartei Bundesrepublik Deutschland
GB/BHE: Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten; in den Bundesländern variierende Bezeichnungen, die in den Erläuterungen zu den jeweiligen Tabellen gesondert dargestellt werden; infolge der nur auf Bundesebene und in einigen Bundesländern erfolgreich vollzogenen Fusion mit der >DP am 15.4.1961 zur >GDP Kandidatur in den 1960er Jahren teils als (Teil der) GDP, teils als GB/BHE (mit regionalen Namens-Variationen)
GDP: Gesamtdeutsche Partei
GIM: Gruppe Internationaler Marxisten
GLH: Grüne Liste Hessen
GLU: Grüne Liste Umweltschutz
GLSH: Grüne Liste Schleswig Holstein
GPD: Gesamtdeutsche Partei
Graue: Die Grauen - Graue Panther (Die Grauen); bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 26.3.2006 gemeinsame Kandidatur mit MUT und der ÖDP als "Gerechtigkeit, Umwelt, Tierschutz" (GUT)
GVP: Gesamtdeutsche Volkspartei
HuPa: Humanistische Partei
HumanWP: Humanwirtschaftspartei (>FSU)
IWP: Internationale Weltfriedenspartei
KB: Kommunistischer Bund
KBW: Kommunistischer Bund Westdeutschlands
KPD: Kommunistische Partei Deutschlands; Auflösung nach Verbot durch Urteil des Bundesverfassungsgerichts 17.8.1956; nach erfolglosen Bemühungen ab 1961 um Wiederzulassung Gründung der >DKP und >KPD-ML durch u.a. frühere KPD-Mitglieder
KPD [a]: Kommunistische Partei Deutschlands; Gründung 31.1.1990
KPD [Maoisten]: Gründung 28.2.1970 als "Kommunistische Partei Deutschlands/Aufbauorganisation"; Umbenennung in "Kommunistische Partei Deutschlands" Juli 1971; Auflösung 14.5.1980
KPD-ML: Kommunistische Partei Deutschlands/Marxisten-Leninisten; Gründung 31.12.1968; nach Auflösung der >KPD [Maoisten] umbenannt in "Kommunistische Partei Deutschlands"; Teilnahme an der Bundestagswahl 1980 im Rahmen der >V; Auflösung 15.9.1988
KPD/RZ: Kreuzberger Patriotische Demokraten/Realistisches Zentrum
KPS: Kommunistische Partei, Landesverband Saar; Auflösung durch das Innenministerium des Saarlandes 9.4.1957
LD: Liberale Demokraten; ab 1991 Liberale Demokraten - die Sozialliberalen
LDP: Liberal-Demokratische Partei
LDPD: Liberal-Demokratische Partei Deutschlands
Liga: Christliche Liga - Die Partei für das Leben; Gründung durch Abspaltung vom Z als "Christliche Partei für das Leben" (CPL) 30.3.1985; Umbenennung in "Christliche Liga - Die Partei für das Leben" nach Beitritt weiterer ehem. Z-Mitglieder 1987; Auflösung und Übertritt zahlreicher Mitglieder zur Christlichen Partei Deutschlands (CPD) 7.11.1995
Linke.: Die Linke.; Gründung durch Fusion von >PDS und >WASG 16.6.2007
MüBü: Mündige Bürger - Wählergemeinschaft mündiger Bürger; Umbenennung in "Die Mündigen Bürger" 17.6.1989
MUT: Partei Mensch Umwelt Tierschutz; Gründung 13.2.1993; bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 26.3.2006 gemeinsame Kandidatur mit den Grauen und der ÖDP als "Gerechtigkeit, Umwelt, Tierschutz" (GUT)
NG: Naturgesetz Partei - Aufbruch zu neuem Bewusstsein
NiWä: Partei der Nichtwähler
NLP: Niedersächsische Landespartei
NotGem: s. WG NotGem
NPD: Nationaldemokratische Partei Deutschlands
ÖDP: Ökologisch-Demokratische Partei; ; bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 26.3.2006 gemeinsame Kandidatur mit den Grauen und MUT als "Gerechtigkeit, Umwelt, Tierschutz" (GUT); bei der Landtagswahl in Bayern am 28.9.2008 Kandidatur unter der Bezeichnung "Ökologisch-Demokratische Partei/Bündnis für Familien"; bei der Bundestagswahl am 22.9.2013 im Land Thüringen Kandidatur unter der Bezeichnung "Ökologisch-Demokratische Partei/Familie, Gerechtigkeit, Umwelt - ÖDP/Familie"
Offensive D: > Schill
ÖkoLi: Ökologische Linke, ab 2010 Kandidatur unter der Kurzbezeichnung ÖkoLinX
ÖkoLinX: > ÖkoLi
Öko-Union: Deutsche Solidarität - Union für Umwelt- und Lebensschutz
PASS: Partei der Arbeitslosen und Sozial Schwachen
Patrioten: Patrioten für Deutschland; Gründung durch die Mitglieder der >EAP 23.3.1986; Umbenennung in >BüSo 22.11.1992
PBC: Partei Bibeltreuer Christen; Gründung 22.11.1989; >AUF
PDD: Partei Deutscher Demokraten
PdV: Partei der Vernunft; Gründung 30.5.2009
PdgD: Partei der guten Deutschen
PDS: Partei des Demokratischen Sozialismus; nach Umbennung der >SED in SED-PDS (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands - Partei des Demokratischen Sozialismus) am 16.12.1989 schließliche Umbennung in PDS am 4.2.1990; Kandidaturen unter der Bezeichnung PDS/Linke Liste bei den Landtags- und Bundestagswahlen im Jahr 1990, wenn im Einzelnen nicht anders angegeben; Umbennung in "Die Linkspartei" 17.7.2005; Kandidaturen als "Die Linkspartei.PDS - Die Linke" unter dem Kennwort "Die Linke." im Zeitraum 17.7.2005-16.6.2007, variierende Bezeichnungen einzelner Landeslisten bei der Bundestagswahl 2005; Fusion mit der >WASG zu >Die Linke. 16.6.2007
PEAD: >VAA
PFrB: Partei Freies Berlin
PfW: Parteifreie Wählerschaft
Piraten: Piratenpartei Deutschland
POP: Pogo-Partei - Die Pogo-Anarchisten
PRG: Partei für RentenGerechtigkeit und Familie
Pro DM: 1998-2001 Initiative Pro D-Mark - Die neue liberale Partei; Umbenennung 12.11.2000 in "Pro Deutsche Mitte - Initiative Pro D-Mark; bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg 2004 Kandidatur unter dem Kennwort "Pro DM/Schill" unter der Bezeichnung "Pro Deutsche Mitte"
Pro NRW: Bürgerbewegung pro Nordrhein-Westfalen
PSG: Partei für Soziale Gleichheit, Sektion der Vierten Internationale
Regenbogen: Regenbogen - Für eine neue Linke
Rentner: Rentner-Partei-Deutschland
RentnerP: Rentner-Partei, Fusion April 2002 mit der >PRG;
REP: Die Republikaner
RPD: Republikanische Partei Deutschlands
RRP: Rentnerinnen und Rentner Partei; ab 15.9.2012 >B21/RRP
RSB: Revolutionärer Sozialistischer Bund/Vierte Internationale; Gründung 15./16.10.1994
RSF: Radikal-Soziale Freiheitspartei
RWVP: Rheinisch-Westfälische Volkspartei
SAG: Soziale Alternative für Gerechtigkeit
SAV: Sozialistische Alternative
Schill: Gründung 13.7.2000 als "Partei Rechtsstaatlicher Offensive"; Umbenennung 26.11.2000 in "Schill-Partei"; erneute Umbennung 6.3.2004 in "Offensive D"; Auflösung 27.11.2007
SED: Sozialistische Einheitspartei Deutschlands
SEW: Sozialistische Einheitspartei West-Berlins
Solidarität: Bürgerrechtsbewegung Solidarität
SpAD: Spartakist - Arbeiterpartei Deutschlands Sektion der Internationalen Kommunistischen Liga (Vierte Internationale)
SpB: Spartacusbund
SPD: Sozialdemokratische Partei Deutschlands
SPS: Sozialdemokratische Partei Saar
SRP: Sozialistische Reichspartei; Gründung 2.10.1950 durch ehem. Mitglieder der >DtKP/DReP; Selbstauflösung 12.9.1952 und Auflösung sowie Verbot der Bildung von Ersatzorganisationen 23.10.1952 durch Urteil des Bundesverfassungsgerichts
SSW: Südschleswigscher Wählerverband
Statt-Partei: Statt-Partei - Die Unabhängigen
SVP/CVP: Saarländische Volkspartei/Christliche Volkspartei
Tierschutz: s. MUT
UAP: Unabhängige Arbeiterpartei - Deutsche Sozialisten
UD69: Unabhängige Demokraten 69
UDM: Deutscher Mittelstand (Union Deutscher Mittelstandsparteien)
UKand: Unabhängige ...für bürgernahe Demokratie; Gründung 9.9.2002 unter der Bezeichnung "'Aktion Unabhängige Kandidaten' Bürgeraktion zur Aufstellung von unabhängigen Direktkandidaten"; Umbenennung 1.11.2004 in "Unabhängige Kandidaten …für Direkte Demokratie + bürgernahe Lösungen"; Umbenennung 29.10.2006 in Unabhängige ...für bürgernahe Demokratie
USD: Unabhängige Soziale Demokraten; Gründung 14.6.1980 von ehem. SPD-Mitgliedern; Auflösung Oktober 1985
USPD: Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands
UWSH: Unabhängige Wählergemeinschaft Schleswig-Holstein
V: Volksfront gegen Reaktion, Faschismus und Krieg, für Freiheit und Demokratie, Wohlstand und Frieden; Gründung 6.10.1979 durch Mitglieder der >KPD-ML und maostischer Gruppen zur Teilnahme an der Bundestagswahl 1980, de facto keine Partei sondern Wahlbündnis für diese Wahl
VAA: Vereinigung der Arbeitskreise für Arbeitnehmerpolitik und Demokratie; bei der Wahl zum Europäischen Parlament 1989 als "Für das Europa der Arbeitnehmer/innen un der Demokratie"; bei der Wahl zum Europäischen Parlament 1994 als "Plattform Europa der ArbeiternehmerInnnen und Demokratie"
VE: Für Volksentscheide (Wählergemeinschaft), Gerechtigkeit braucht Bürgerrechte - Wir danken für Ihr Vertrauen!; 2007 Gründung durch Mitglieder der >UKand; Teilnahme an den Wahlen zum Europäischen Parlament 2009 und von Mitgliedern als Einzelbewerber bei der Bundestagswahl 2009 (> EZB VE); 30.9.2012 Fusion mit >UKand
Violette: Alternative spirituelle Politik im neuen Zeitalter - Die Violetten; ab 2008 unter der Bezeichnung: Die Violetten - Für spirituelle Politik
Volksabstimmung: s. De
VL: Vereinigte Linke
VU: Vaterländische Union
VWPE: Vereinigung wirtschaftlich und politisch Entrechteter
WASG: Arbeit & soziale Gerechtigkeit - Die Wahlalternative; Gründung als Verein unter dem Namen "Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit" 3.7.2004; Gründung als Partei unter dem Namen "Arbeit & soziale Gerechtigkeit - Die Wahlalternative" 22.1.2005; Fusion mit der >PDS zu >Die Linke. 16.6.2007
WAV: Wirtschaftliche Aufbauvereinigung
WBK: Wählerinitiative Bürger und Kleingärtner
WdF: Wählergemeinschaft der Fliegergeschädigten, Vertriebenen und Währungsgeschädigten
Weiße: Die Weissen - Demokratische Alternative
WG Frieden: Wählergemeinschaft Frieden; Gründung 18.3.1984 unter anderem von Mitgliedern der Demokratischen Sozialisten, der >DFU und der >DKP und Einzelpersonen der deutschen Friedensbewegung als "sonstige politische Vereinigung" für die Teilnahme an der Wahl zum Europäischen Parlament unter dem Kennwort "Frieden"; Konstituierung als Partei 7.12.1984 für die Teilnahmen an der Landtagswahl 1985 in Nordrhein-Westfalen unter dem Namen "Die Friedensliste NRW"; Kandidatur bei der Bundestagswahl 1987 um Direktmandate in 245 Wahlkreisen unter dem Kennwort "Frieden"; Auflösung Juni 1986
WG NotGem: Wählergruppe Notgemeinschaft
WKHE: Wahlblock der Kriegsgeschädigten - Heimatvertriebenen - Entrechteten
Z: Deutsche Zentrumspartei


Vollständige Namen politischer Gruppen in der DDR

AJL: Alternative Jugendliste
ALL: Alternative Linke Liste
AVL: Aktionsbündnis Vereinigte Linke - Die Nelken
BFD: Bund Freier Demokraten
BSA: Bund Sozialistischer Arbeiter - Deutsche Sektion der 4. Internationale
Bündnis 90: Bündnis 90 - Neues Forum - Demokratie Jetzt - Initiative für Frieden und Menschenrechte
CDU: Christlich-Demokratische Union Deutschlands
Christl. Liga: Christliche Liga
DA: Demokratischer Aufbruch - sozial und ökologisch
DBD: Demokratische Bauernpartei Deutschlands
DBU: Deutsche Biertrinker Union
DFD: Demokratischer Frauenbund Deutschlands
DFP: Deutsche Forumpartei
DJ: Demokratie Jetzt
DJP: Deutsche Jugendpartei
DSU: Deutsche Soziale Union
EFP: Europäische Föderalistische Partei - Europa-Union der DDR
Einheit jetzt: Einheit jetzt
FA: Frauenausschüsse
FDGB: Freier Deutscher Gewerkschaftsbund
FDJ: Freie Deutsche Jugend
FDP: Freie Demokratische Partei in der DDR - Die Liberalen
Gen.: Genossenschaften
GL: Grüne Liga
GP: Grüne Partei
Grüne-UFV: Grüne Partei und Unabhängiger Frauenverband
HaK: Handwerkskammer
IFM: Initiative für Frieden und Menschrechte
IHK: Industrie- und Handelskammern
KB: Kulturbund
KG: Konsumgenossenschaften
LDPD: Liberaldemokratische Partei Deutschlands
Liberale: Bund Freier Demokraten - DFP - LDP - F.D.P. - Die Liberalen
MJV: Marxistische Jugendvereinigung - Junge Linke
NDPD: Nationaldemokratische Partei Deutschlands
NF: Neues Forum
PDS: Partei des demokratischen Sozialismus
SDP: Sozialdemokratische Partei
SED: Sozialistische Einheitspartei Deutschlands; 8.12.1989-25.2.1990 Sozialistische Einheitspartei Deutschland - Partei des demokratischen Sozialismus (SED-PDS); danach >PDS
SpAD: Spartakist-Arbeiterpartei Deutschlands
UFV: Unabhängiger Frauenverband
USPD: Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands
UVP: Unabhängige Volkspartei
VAA: Vereinigung der Arbeitskreise für Arbeitnehmerpolitik und Demokratie
VdgB: Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe
VL: Vereinigte Linke
VVN: Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes


Bedeutung weiterer Abkürzungen bei den Angaben zur Verteilung der gültigen Stimmen

Bürger: Im Tabellenfach "Bürger" wurden die Listen und Parteien zusammengefasst, die programmatisch in der Mitte des politischen Spektrums verankert sind und die nicht kontinuierlich bei Wahlen kandidierten oder die trotz häufiger Wahlteilnahme keine Mandate in den betrachteten Parlamenten. Vorwiegend handelt es sich dabei um Freie Wählervereinigungen. Die Ergebnisse der einzelnen Listen und Parteien bei den jeweiligen Wahlen sind in den Anmerkungen zu den Tabellen enthalten.
DL: Im Tabellenfache "Diverse Linke" wurden die Listen und Parteien zusammengefasst, die programmatisch im linksliberalen, und linksgerichteten Teil des politischen Spektrums verankert sind und die nicht kontinuierlich bei Wahlen kandidierten oder die trotz häufiger Wahlteilnahme keine Mandate in den betrachteten Parlamenten erzielten. Mit der Aufnahme in dieses Tabellenfach wurde keine Bewertung hinsichtlich einer eventuellen Verfassungsfeindlichkeit dieser Listen und Parteien getroffen oder beabsichtigt. Die Ergebnisse der einzelnen Listen und Parteien bei den jeweiligen Wahlen sind in den Anmerkungen zu den Tabellen enthalten.
DR: Im Tabellenfach "Diverse Rechte" wurden die Listen und Parteien zusammengefasst, die programmatisch im bürgerlich-konservativen und rechtsgerichteten Teil des politischen Spektrums verankert sind und die nicht kontinuierlich bei Wahlen kandidierten oder die trotz häufiger Wahlteilnahme keine Mandate in den betrachteten Parlamenten erzielten. Mit der Aufnahme in dieses Tabellenfach wurde keine Bewertung hinsichtlich einer eventuellen Verfassungsfeindlichkeit dieser Listen und Parteien getroffen oder beabsichtigt. Die Ergebnisse der einzelnen Listen und Parteien bei den jeweiligen Wahlen sind in den Anmerkungen zu den Tabellen enthalten.
EZB: Einzelbewerber
FL: Fraktionslos
Kand.: Kandidatur von [Name]
PL: Parteilos
S.: Seite
Sonstige: Im Tabellenfach "Sonstige" wurden die Listen und Parteien zusammengefasst, die programmatisch nicht zugeordnet werden konnten und die nicht kontinuierlich bei Wahlen kandidierten oder die trotz häufiger Wahlteilnahme keine Mandate in den betrachteten Parlamenten erzielten. Die Ergebnisse der einzelnen Listen und Parteien bei den jeweiligen Wahlen sind in den Anmerkungen zu den Tabellen enthalten.
Unbest.: Unbestimmt
WGR: Wählergruppe
Zersp.: Zersplittert

Bedeutung der Abkürzungen bei den Angaben zur Wahlteilnahme

Berechtigt: Gesamtzahl aller bei der Wahl aktiv Wahlberechtigten
Berechtigt %: Anteil der aktiv Wahlberechtigten an der Bevölkerung in Prozent
Wähler %: Anteil der Abgegebenen Stimmen an der Bevölkerung in Prozent
Abgegeben: Gesamtzahl aller bei der Wahl abgegebenen gültigen und ungültigen Stimmen aller aktiv Wahlberechtigten
WBT: Wahlbeteiligung (Anteil aller Abgegebenen Stimmen an den aktiv Wahlberechtigten in Prozent)
Gültig: Gesamtzahl aller gültig abgegebenen Stimmen
Ungültig: Gesamtzahl aller ungültigen abgegebenen Stimmen
Ungültig %: Anteil der Ungültigen Stimmen an den Abgegebenen Stimmen in Prozent
Bevölkerung/Stichtag Bevölkerung: Bevölkerungszahl im betrachteten Gebiet zum Zeitpunkt des angegebenen Stichtags


Bedeutung sonstiger Abkürzungen innerhalb der Tabellen

"-": nicht kandidiert
"0": keine Stimmen oder kein Mandat
".": keine Angaben verfügbar
S.: Seite
s.: Siehe


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Zuletzt aktualisiert: 29.10.2014
Valentin Schröder